Wir schlafen etwas länger als geplant, um 10h stehen wir schließlich auf, duschen, frühstücken… Um 11h machen wir uns auf den Weg zum Seven Summit Shop. Aufgrund des Verkehrs beschließen wir diesen auf Nachmittag zu verlegen und direkt zum Treffpunkt mit der netten Dame von M&M  zu fahren um die Unterbringungsmöglichkeit bis kommendes Frühjahr für unseren Landcruiser zu besichtigen. Platz wäre OK, bewachter Containerabstellplatz, sehr entlegen am äußeren Stadtrand.

Fahren zurück ins Zentrum. Im Seven Summit Shop besorgen wir uns Strassenkarte, Road Atlas, topographische Karten. Auch die Auswahl an Outdoor Bekleidung und Equipment ist super, sollte man etwas vergessen haben kann man das Wichtigste hier kaufen.
Da uns der Hunger plagt suchen wir in unmittelbarer Nähe des Seven Summit Shops ein Restaurant. So Essen wir gemütlich traditionelle Gerichte auf der Terrasse des Khan Irish Pub zu Mittag. Um das Auto besser im Blick zu haben gehe ich auf den  gegenüberliegenden Parkplatz und sehe unter dem Auto einen riesigen nassen Fleck, auf den zweiten Blick bemerke ich, dass das Auto gewaschen wurde – naja denke ich noch, als auch schon drei verwahrloste Jugendliche auf mich zukommen und ziemlich unverfroren 5.000,– Tugrik für die nicht gewünsche Autowäsche verlangen. Ich befrage einen einheimischen, im Auto neben mir wartenden Fahrer, ob er den jugendlichen Geld geben würde und er meinte “for sure not”. Dies bestätigt auch mein Gefühl, diese Art Geld einzukassieren nicht zu unterstützen und steige ein und fahre los, direkt vor das Irish Pub. Die Jugendlichen verfolgen mich bis hier her, wo sie auf uns warten bis wir aufgegessen haben und weiterfahren wollen. Wir steigen ein und fahren los, einer hängt sich noch ans Auto und lässt erst los als er merkt dass wir sicher nicht mehr stehen bleiben. Eine nicht so tolle Erfahrung.

Wir fahren weiter zur Bank wo wir auch gestern Geld vom ATM Automaten abgehoben haben. Eine Dame empfiehlt mir eine gegenüberliegende Wechselstube zum Geldwechsel – tatsächlich, der Kurs ist hier besser als in der Bank. Mit genügend Geld machen wir uns nun auf die Suche nach einem Supermarkt, um Lebensmittel für die Reise zu besorgen. Wir finden ein Markthalle mit einer Menge Händlern an Ständen mit verschiedenem Sortiment. Wir besorgen neben Grundnahrungsmitteln auch noch Süßigkeiten für Kinder unterwegs, sowie ein Red Bull für den Fall dass die Fahrt mal etwas länger dauert. Nun gehts zurück zum Oasis Guesthouse. Leider haben wir wieder die Zeit übersehen und die Küche ist schon kalt. Aber zum Glück gibts Bier zur Selbstentnahme. Wir plaudern noch mit Jost Organista vom Human-Multivision Projekt angeregt über seine bisherige zweijährige  Reise von Australien bis hierher, sowie über seine bisherigen, nicht nur positiven, Erlebnisse in der Mongolei.

Gegen 22h fallen wir – wieder – todmüde in die Betten unserer Jurte.

UlaanBataar4

Wetter: Sonnig, nachts kühl, tags über 30°

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