Der Morgen beginnt kühl und regnerisch. Wir verabschieden uns von dem Paar aus Niederösterreich und fahren weiter zu den sehnsüchtig erwarteten singenden Sanddünen “Khongoryn Els”. Verdutzt sitzen wir im Auto als es zu regnen beginnt und dieser auch immer stärker wird. So haben wir uns unseren Besuch in der Gobi nicht, und schon garnicht der Sanddünen, vorgestellt. Naja, vielleicht wirds ja besser, sind ja nicht in Salzburg wo es dann schon mal ein paar Wochen durchregnen kann. Unser Optimismus wird belohnt und gegen Mittag herrscht wieder strahlend blauer Himmel, lediglich der Wind ist noch sehr stark und es ist unangenehm kalt.

Schliesslich treffen wir bei einem der Ger Camps ein und erkundigen uns etwas über die Gegend. Wir fahren weiter, und nach einem schon fast üblichen Umweg gelangen wir schließlich an der Stelle an, die wir laut Information am Ger Camp anfahren wollten. Zu unserer Überraschung erwartet uns eine Furt, inmitten der Wüste. Alles geht gut, der Untergrund war besser als gedacht und die Furt auch nicht all zu tief.

Furt:
Furt_Gobi_Els

Noch ein paar Meter und wir stehen nun tatsächlich vor dieser beeindruckenden wunderschönen Sanddüne. Wir staunen und genießen den Anblick.

Khongorin Els:
Khongorin-Els      Khongorin-Els2

Wir nehemen ein spätes Mittagessen im “Gobi Discovery Ger Camp” ein. Wir werden zwar nicht gefragt was wir gerne hätten, bekommen aber ein dreigängiges, leckeres Menü und jede Menge Tee.

Am Parkplatz erklärt uns einer der Fahrer von den umstehenden Touristenbussen, wie wir über eine nicht eingezeichnete und auch nicht sichtbare Straße direkt nach Bogd fahren können. Es war klar, wir verfehlen diese und fahren Zick Zack, bis wir nach ewiger Fahrt schließlich bei einem wie aus dem nichts auftauchendem Souvenirstand nach dem Weg fragen. Hier stellen wir fest, dass wir viel zu weit östlich sind. Sie schicken uns ebenfalls über einen, nicht auf unseren 3 mitgeführten Karten eingezeichneten Weg (Moped Fahrer fährt uns nach um uns auf die Richtige Spur zu bringen). Wir fahren Stunden, schließlich enden alle Spuren an den Überresten einer verlassenen Siedlung. Kein Weg weit und breit. Mit unserer topografischen Karte und GPS stellen wir unsere Position fest. Per Kompass setzen wir die Fahrt in Richtung einer eingezeichneten Straße fort und treffen dann wieder auf eine Spur. Nach zig Stunden erreichen wir das schmale Tal durch das Gebirge. Bei der Einfahrt in das Tal fahren wir durch eine Quelle und faszinierende Flora. Die Fahrt schlängelt sich durch ein schmales Tal mit aufragendn Felsen mit unzähligen Höhlen – imposant.

Am Ende des Tales suchen wir uns wieder ein Plätzchen zum Schlafen und begeben uns zur Ruh.

Wetter: Nachts ca 15° und bald Regen, ab Mittag Sonne und über 30°

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